07.08.2020 - 07:54

Feldarbeit digital – John Deere fährt offenes Konzept

Die gemischte Flotte – ein Punkt, den die meisten Flottenmanager und Anbieter von Flottenmanagementlösungen bereits kennen. Mit einem neuen Angebot fokussiert der Landmaschinenhersteller John Deere genaue jene Landwirtschaftsbetriebe, die mit gemischten Maschinenflotten arbeiten.

Die Erfassung von Felddaten wird für die Bestandsführung und für Dokumentationspflichten in der Landwirtschaft zunehmend wichtiger. John Deere macht es Landwirtinnen und Landwirten möglich, Daten der Feldarbeit von Maschinendisplays der gängigsten Hersteller in das John Deere Operations Center zu übertragen.

Maschinen im landwirtschaftlichen Einsatz können heute eine Vielzahl von Daten aufzeichnen. Dazu gehören Feldgrenzen, Ausbringmengen, Erträge uvm. Die Informationen helfen der Landwirtschaft effektiver, kosteneffizienter und nachhaltiger zu arbeiten. Betriebe mit gemischten Flotten sind bisher allerdings oft an der Datenübertragung und -zusammenführung in möglichst wenige Softwarelösungen im Büro gescheitert.

Für Landwirte und Lohnunternehmer soll es nun einfacher werden, verschiedene Datenformate in das Operations Center einzulesen. Für die Übertragung der Daten von der Maschine ins System gibt es verschiedene Optionen. So übertragen John Deere Maschinen bereits die Daten mittels der Telemetrielösung JDLink Connect direkt und drahtlos ohne Mehrkosten in das Operations Center. Je nach Anwendung sind die Daten nahezu in Echtzeit einsehbar und der Arbeitsfortschritt lässt sich messen. Alternativ kann die Übertragung auch klassisch per USB Stick erfolgen.

Maschinen mit Displays, die im standardisierten ISOXML Format die Feldarbeit dokumentieren, können die Daten ab Anfang August in das Datencenter importieren, der Transfer erfolgt mittels USB Stick. Dies gilt auch für historische Maschinendaten, sofern diese noch vorhanden sind, wenn sie z.B. auf dem Computer gespeichert wurden.

Von Maschinen mit Displays, die in einem herstellereigenen Format die Feldarbeit dokumentieren, können die Daten ebenfalls per USB Stick in das Operations Center übertragen werden. Alternativ erfolgt die Übertragung auch vom Display, an das ein spezieller USB-Stick angebunden ist, drahtlos an das Smartphone. Von dort werden die Daten mit einer eigens angebotenen MyTransfer App direkt in das Operations Center gesendet.

Eine einfache manuelle Dokumentation der Feldarbeit ist ebenfalls möglich, wenn z.B. Maschinen kein Display haben, das dokumentieren kann oder die Dokumentation auf der Maschine ggf. vergessen wurde. In diesem Fall lassen sich auf dem Smartphone in der MyOperations App die erledigten Arbeiten per Fingertipp schnell und vollständig erfassen. Erntedaten können im Laufe des Jahres ebenfalls erfasst werden.

Ergänzend zu den Dokumentationsdaten der Saison von den Maschinen erhält der Nutzer des Operations Center ein umfassendes digitales Feldbuch. Darauf kann er zu jeder Zeit und von jedem Ort per Desktop-Browser oder Smartphone gesichert zugreifen.

Das John Deere Operations Center und die dazugehörige MyOperations App für das Smartphone stellt der Hersteller kostenfrei zur Verfügung. Beim Import von Daten aus den verschiedenen Quellen fallen ebenfalls keine Gebühren für die Landwirte oder Lohnunternehmer an.

Autor: jst

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07.08.2020 07:35