28.01.2020 - 17:22

E-Klasse Modellpflege – mehr Infotainment und Assistenten

Mercedes überarbeitet seine E-Klasse: Mit an Bord sind die nächste Generation Fahrassistenzsysteme, wie der Abstandsassistent Distronic mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung, Stau-, Lenk-, Brems und Totwinkelassistent, sowie eine neue Lenkradgeneration mit Touch Controls und MBUX u.a. mit „Hey Mercedes“ Sprachbedienung und AR.

Seit 2010 haben sich bereits über eine Million Kunden weltweit für den Kauf einer E-Klasse Limousine oder für ein E-Klasse T-Modell der aktuellen Generation entschieden. Nun werden Limousine und T-Modell als erste Vertreter der Baureihe im Sommer 2020 in Europa in modellgepflegter Version erhältlich sein. Die Limousine lang (in China) sowie Coupé und Cabrio folgen bald darauf.

Mercedes-Benz nutzt die Modellpflege auch, um bei den Assistenzsystemen nachzulegen. Zu der nächsten Generation Fahrassistenzsysteme gehört u.a. der aktive Abstands-Assistent Distronic mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung. Bei diesem System kann mit Hilfe der Informationen von LiveTraffic die E-Klasse Staus oder zähflüssigen Verkehr bereits erkennen und darauf reagieren, bevor der Fahrer selbst diese Verkehrsbehinderung wahrnimmt. Wird ein Stau so erkannt (und wählt der Fahrer aktiv kein anderes Verhalten), reduziert die Distronic die Geschwindigkeit vorsorglich auf ca. 100 km/h. Der aktive Stau-Assistent kann im Autobahn-Stau bei vorhandenen Spurmarkierungen den Fahrer bei der Spur- und Abstandshaltung bis ca. 60 km/h weitgehend und mit hoher Verfügbarkeit unterstützen.

Der aktive Lenk-Assistent unterstützt Fahrende auf mehrspurigen Straßen beim Bilden einer Rettungsgasse. Besteht beim Abbiegen über die Fahrbahn entgegenkommender Fahrzeuge Kollisionsgefahr, so kann die E-Klasse bei fürs Abbiegen typischen Geschwindigkeiten abgebremst werden. Das organisiert der aktive Brems-Assistent. Über den aktiven Totwinkel-Assistenten mit Ausstiegswarnung soll das Risiko einer Kollision mit Verkehrsteilnehmern wie z. B. vorbeifahrenden Radfahrern verringert werden. Dabei überwacht das System auch im Stillstand den toten Winkel und soll den Fahrer beim Öffnen der Tür warnen, wenn herannahende Fahrzeuge, Motorräder oder Fahrräder erkannt werden. Apropos Parken, das Park-Paket i.V. mit 360°-Kamera wird mit der Side View erweitert. Mit dieser Funktion hat man die gesamte Fahrzeugseite im Blick. Die erweiterte Seitenansicht soll damit das Rangieren erleichtern bei parallel verlaufenden nahen Hindernissen wie beispielsweise Bordsteine oder Garagenwände.

Mercedes-Benz E-Klasse, Las Vegas 2020

Die Digitalisierung der E-Klasse setzt sich auch beim Interieur fort. Eine neue Lenkradgeneration kommt mit Touch Controls, dabei steuert der Fahrer durch Entlangstreichen einer auf Touchscreen-Fläche. Große Bildschirme mit gleich zwei Mal 10,25 Zoll spendiert Mercedes-Benz der modellpgepflegte E-Klasse serienmäßig. Über das Infotainmentsystem MBUX kommt zusätzlich auch die „Hey Mercedes“ Sprachbedienung und Augmented Reality ins Cokcpit. Dadurch werden u.a. zusätzliche Hinweise wie Hausnummern virtuell ins Videobild der Umgebung auf dem Media-Display eingeblendet, Ampellicht wird ebenfalls angezeigt. Ein Interieur-Assistent soll die Bedienung verschiedener Komfort- und MBUX Funktionen durch das Erkennen von Bewegungen ermöglichen.

Die neue E-Klasse will Mercedes-Benz auch dem Thema „gesundes Fahren“ unterziehen. So soll eine Komfortsteuerung namens „Energizing Coach“ individuelle Fitness-Empfehlungen geben, basierend auf einem intelligenten Algorithmus und einer Integration über Wearables. Darüber hinaus gibt es die Funktion „Air Quality Indicator“. Hier verweist Daimler auf die Megacities. Während wir in Deutschland berechtigte Feinstaubdiskussionen führen, gibt es insbesondere in asiatischen Großstädten bzw. echten Megacities immer wieder massive Luftverschmutzungen.

Auch „Mercedes me“, das digitale Service-System wird um Funktionen erweitert. So soll der Mercedes-Benz „Urban Guard“ die Rundum-Überwachung des geparkten Fahrzeugs gewährleisten. Dazu gehören Funktionen, wie Kollisionsschaden-, Abschleppschutz- und Diebstahlwarnung. Sollte es doch zu einem Diebstahl gekommen sein, gibt es eine Tracking-Funktion mit der Deaktivierungsmöglichkeit des Fahrzeugschlüssels durch Besitzer via Smartphone. Eine Funktion, die sowohl als Prävention bei Schlüsselverlust aber auch bei Diebstahl genutzt werden könnte.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der Daimler AG

Autor: jst

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28.01.2020 17:37