10.02.2021 - 08:21

dSpace stellt MicroAutoBox III vor

Ein erweitertes Angebot an Bus- und Netzwerkschnittstellen bietet dSpace mit der MicroAutoBox III. Aufgrund der hohen Kanalanzahl soll sich die neue Variante DS1521 insbesondere für kommunikationsintensive Entwicklungen eignen, die unter anderem der Zentralisierung der E/E-Architektur Rechnung tragen.

Bei der Entwicklung selbstfahrender und elektrisch angetriebener Autos wachsen demnach die Anforderungen an die Konnektivität von In-Vehicle-Prototyping-Systemen kontinuierlich. Typische Anwendungsoptionen für die neu vorgestellte MicroAutoBox III mit dem neuen DS1521 Bus and Network Board sollen zum Beispiel intelligente Gateways, das Ausführen überlagerter Regler (Supervisory Controller) zur Ansteuerung weiterer Steuergeräte in Echtzeit über Busse und Netzwerke sowie der Entwurf von Zentralsteuergeräten mit servicebasierter Ethernet-Kommunikation sein.

Um diese Anwendungsfälle ideal zu adressieren, bietet das DS1521 Bus and Network Board acht CAN-FD-Kanäle, drei Automotive-Ethernet-Ports (100/1000BASE-T1), zwei FlexRay-Anschlüsse (A/B), drei LIN-Kanäle sowie zusätzlich UART-, Digital- und Analogschnittstellen. Bei besonders kommunikationsintensiven Anwendungsfällen lässt sich die MicroAutoBox III darüber hinaus mit zwei DS1521 Boards ausstatten, was zu einer Verdopplung der oben genannten Schnittstellen führt. Eine Kombination mit weiteren MicroAutoBox I/O-Boards ist ebenfalls möglich.

Die Konfiguration des Systems erfolgt über die Implementierungssoftware ConfigurationDesk inklusive des integrierten Bus Managers. Damit kann die Bus-Kommunikation auf Basis neuester Standards und Protokolle wie AUTOSAR (ARXML), FIBEX, DBC oder LDF konfiguriert werden. Zur Integration in ein vorhandenes Bordnetz werden auch aktuelle AUTOSAR-Features wie Secure Onboard Communication (SecOC), End-to-End Protection oder Global Time Synchronization (GTS) auf allen relevanten Bus-Systemen inklusive servicebasierter Ethernet-Kommunikation (SOME-IP) unterstützt.

Um flexibel und kurzfristig auf projektspezifische Anpassungen reagieren zu können, steht – laut dSpace – ein umfangreiches Erweiterungsframework bereit, mit dem kundenspezifische Anpassungen vom Anbieter integriert und umgesetzt werden können.

Autor: jst

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