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05.Juli 2018

Audi zeigt im e-tron-Prototyp virtuelle Außenspiegel


In dieser Woche präsentierte Audi erstmals den Innenraum des Audi e-tron-Prototypen. Ein Augenmerk lag dabei auf den digitalen Bereichen des Cockpits.

Kubistische Formensprache und virtuelle Außenspiegel – die Bühne im Interieur des Audi e-tron-Prototypen bildet ein großer Bogen, der „Wrap-around“. Er umspannt die weitläufige Instrumententafel mit ausgeprägt horizontalen Linien bis zu den skulptural gestalteten Türverkleidungen. Dabei integriert er die Hutze über dem serienmäßigen Audi virtual cockpit, dessen schlankes Display optisch frei im Raum steht, sowie die Bildschirme der optionalen, virtuellen Außenspiegel. In der Serienversion des Audi e-tron-Prototypen geben sie ihre Weltpremiere. Die Schwester Volkswagen experimentierte bereits mit „Spiegeln“ dieser Art in den XL1-Prototypen.

Die virtuellen Außenspiegel sollen nicht nur ein neues Technikerlebnis bieten, sondern auch viele praktische Vorteile in puncto Komfort und Sicherheit mit sich bringen. Ihr flacher Träger integriert eine kleine Kamera, deren Bild digital aufbereitet auf kontraststarken 7-Zoll-OLED-Displays im Interieur erscheint. Der Fahrer kann verschiedene Einstellungen per Touch vornehmen. So lässt sich zum einen der Bildausschnitt verschieben und damit das gewünschte Sichtfeld anpassen, zum anderen das Bild ein- und auszoomen. Im MMI-System kann er drei Ansichten für verschiedene Situationen wählen: für die Autobahn, für das Abbiegen und das Parken.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial von Audi

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