06.10.2021 - 08:52

Apcoa Parking macht Parkhäuser zu Urban Hubs

Apcoa zeigt auf der Expo Real Lösungen für das Parkhaus der Zukunft. Dazu gehört insbesondere die Transformation der Parkplätze zu Urban Hubs, die sich für viele Zwecke, wie bspw. als Umschlagplatz nutzen lassen.

Auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen Expo Real (vom 11. bis 13. Oktober in München) stehen die Ideen zum Parkraum der Zukunft im Fokus. Dazu gehört insbesondere die Transformation der Parkplätze zu Urban Hubs, mit denen der Parkraumbetreiber Apcoa die physische und digitale Infrastruktur für ein nachhaltiges und bequemes Leben in der Stadt bieten will. Basis dafür ist die virtuelle Plattform Apcoa Flow und Europas größtes Netz an digital vernetzten Parkhäusern mit mehr als 12.000 Standorten.

Die von Apcoa als Urban Hubs bezeichneten Parkflächen lassen sich demnach für viele Zwecke nutzen. Einer davon ist die Verwendung als Umschlagplatz. Logistik- und Paketdienstleister können ihre Ware auf den angemieteten Stellplätzen auf E-Lastenräder umladen und ihre KundInnen so auf der letzten Meile beliefern. Eine weitere Möglichkeit ist das Laden von E-Fahrzeugen. Zusammen mit Partnern will der Parkhausbetreiber das Angebot von derzeit ca. 2.500 Ladestationen in ganz Europa und 170 Ladesäulen an 60 Standorten allein in Deutschland im In- und Ausland weiter ausbauen. Darüber hinaus lassen sich die Parkflächen für weitere Dienstleistungen nutzen, etwa als Leihstationen für Car-, E-Bike- oder E-Scooter-Sharing.

„Immer mehr Menschen leben in Städten und sind digital vernetzt sowie offen für die Nutzung neuer Mobilitätskonzepte“, so Hansjörg Votteler, Geschäftsführer bei Apcoa Parking Deutschland. „Unsere Urban Hubs haben das Potenzial, künftig eine Vielzahl von Mobilitäts- und Logistikfunktionen zu übernehmen.“ Apcoa Parking Deutschland hat ihren Sitz am Stuttgarter Flughafen und bietet mehr als 230.000 Parkplätze an rund 300 Standorten in über 80 Städten.

Darüber hinaus will Apcoa auch massiv in digitale Projekte investieren. In Kooperation mit anderen Firmen entwickelt der Parkraumbetreiber zum Beispiel einen autonomen Vorfahr- und Einpark-Service in Parkhäusern. Das heißt, man stellt den Wagen in einer Übergabezone ab, anschließend sucht das Fahrzeug automatisiert einen freien Stellplatz und parkt dort ein. Von diesen und weiteren Investitionen in die Digitalisierung sollen letztlich nicht nur die KundInnen profitieren, sondern auch die EigentümerInnen der Parkflächen, von denen Apcoa die Standorte pachtet. Ihre Objekte werden durch die digitalen Innovationen attraktiver, dadurch häufiger genutzt und letztlich profitabler.

Darüber gibt es auf der Messe einen Showcase zu sehen, der die aus einer Kamera und einem Terminal bestehende vollautomatisierte Kennzeichenerkennung zeigt. Diese wird bei der Apcoa-Tochter Park & Control (PAC) eingesetzt, die professionelles Parkraummanagement anbietet. Die Technologie erfasst rund um die Uhr die Kennzeichen von Fahrzeugen, die auf Parkplätzen ein- und ausfahren und übernimmt bei Überschreitungen der erlaubten Parkzeit automatisch das Forderungsmanagement. EigentümerInnen sollen durch eine effektive Kontrolle profitieren und für die KundInnen wird das Parken einfacher, weil sie zum Beispiel keine Parkscheibe mehr brauchen. Die Kennzeichenerkennung ermöglicht zudem weitere Services wie die DSGVO-konforme Datenanalyse des Parkverhaltens und eine temporäre Vermietung von Stellplätzen, zum Beispiel nur am Wochenende.

Blick in die Zukunft fällt optimistisch aus

Strategisch bleibt APCOA auf Wachstumskurs und kann sich dabei auf die volle Unterstützung einer starken Investorengruppe verlassen. Der Parkraumbewirtschafter ist finanziell bestens aufgestellt und blickt optimistisch in die Zukunft. Gründe dafür sind zum einen die langfristige Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise und die Fortsetzung der Urbanisierung sowie zum anderen die Verteuerung bzw. der Wegfall von öffentlichen Straßenparkflächen. Im Branchenvergleich profitiert APCOA zudem von seinem Alleinstellungsmerkmal, als reiner Parkraumbewirtschafter nicht mit seinen Kunden zu konkurrieren, sondern als externer Dienstleister in ihrem Interesse zu handeln.

Autor: jst




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06.10.2021 08:22