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24. Aug 2017

Eine Berliner Erfolgsgeschichte: Daimler in der Hauptstadt


Daimler-Berlin

Die Digitalisierung ist, neben der Elektromobilität, das große Thema der Automobilindustrie. In Berlin haben wir das große Glück, die Umbrüche in fast vollem Umfang begleiten zu können. Ein gutes Beispiel dafür ist der Autobauer Daimler. Das Stuttgarter Unternehmen hat sich am Standort Berlin – und auch im Brandenburger Umland – schon an vielen Stellen engagiert und sorgt so für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Die Daimler AG und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen etwa 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Berlin und Brandenburg, mehr als 7.000 davon in der Hauptstadt. Auch dadurch profitiert der Autohersteller von dem großstädtischen Schmelztiegel Berlin.

Schon in der „ersten Phase“ des Internets – wir reden von der Zeit rund um das Jahr 2000 – war Berlin in Deutschland der Ort für Startup-Gründungen schlechthin. Nach der „New Economy“, wie diese Sturm- und Drangphase des Internets Anfang des Jahrtausends hieß, kam zwar eine Flaute, doch Berlin ließ sich nicht unterkriegen. Heute gilt Berlin in Europa als eine der interessantesten Städte für Gründerinnen und Gründer.

Der Daimler-Konzern ist dabei mittendrin: So war es Daimler-Boss Dieter Zetsche, der auf der Berliner Digitalkonferenz re:publica vor einigen Jahren die bevorstehende Digitalisierung der deutschen Automobilindustrie frühzeitig postulierte. Rückblickend war es vielleicht dieser Auftritt, der der Branche zumindest schon mal zu einer gewissen Lockerheit verhalf. Mittlerweile ist Daimler einer der regelmäßigen Partner von Deutschlands größter Digitalkonferenz mit zuletzt weit mehr als 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Welt.

Inzwischen ist der Autobauer seit mehr als 100 Jahren in Berlin vertreten. Das ist auch architektonisch nicht an der deutschen Hauptstadt vorbeigegangen. Seit 1909 gab es an der Straße „Unter den Linden“ eine Repräsentanz – seit 2009 residiert am gleichen Ort wieder die Mercedes-Benz Gallery Berlin. Am Potsdamer Platz baute man den Atrium Tower, mit 106 Metern heute das fünfthöchste Hochhaus von Berlin. An der Berliner East-Side-Gallery entsteht im Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg aktuell ein ganzes Daimler-Quartier.

Doch zurück zum Daimler und Berlin als einem der Orte, wo der Wandel vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister live zu erleben ist. So gehören die Carsharing-Fahrzeuge der car2go-Flotte schon seit 2012 zum Stadtbild. Dass Berlin gleichzeitig die Carsharing-Hauptstadt ist, beweisen die mehr als 70 Millionen gefahrenen Kilometer der Kundinnen und Kunden von car2go. Im April 2017 startete Daimler auch die private Carsharing-Plattform Croove von Mercedes-Benz in Berlin. Über Croove können private Fahrzeuganbieter ihre eigenen Autos privaten Mieterinnen und Mietern zugänglich machen. Dabei ist die Plattform offen für Fahrzeuge aller Marken.

Während Daimler mit Croove intern ein Startup „hochgezogen“ hat, engagiert sich der Konzern über die Berliner Tochter EvoBus GmbH auch als strategischer Investor für Unternehmen junger Gründerinnen und Gründer. So beteiligte sich EvoBus am Berliner Mobilitätsservice CleverShuttle. Gemeinsam will man die Entwicklung innovativer Lösungen für „On-demand-Dienste“ für Verkehrsverbünde und -unternehmen vorantreiben und so den öffentlichen Personennahverkehr in die Mobilitätswende mitnehmen.

Die Beteiligung an CleverShuttle ist jedoch nicht die einzige Startup-Aktivität des Stuttgarter Konzerns. Der Fleetboard Innovation Hub wurde im September 2016 im Herzen der Startup-Szene in Berlin-Mitte gegründet und ist die erste Zweigstelle der Daimler Fleetboard GmbH außerhalb Stuttgarts. Fleetboard ist inzwischen ein Ökosystem für Logistikdienstleistungen und -services, die auf digitaler Nutzfahrzeugtelematik basiert. Das international aufgestellte Team entwickelt Ideen und Lösungen für digitale Produkte oder Dienstleistungen und sucht den Kontakt zur Gründerszene der Hauptstadt. Genauso wie das Daimler Innovationsnetzwerk „Lab 1886“ mit seiner Berliner Dependance. Es unterstützt das Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen für die Herausforderungen der Zukunft. Auf die internationalen Talente Berlins zugreifend verbindet es so intelligent Konzern Know-how mit der Schnelligkeit und Kultur von Startups.

berlin-partnerHaben Sie Fragen zur Ansiedlung Ihrer Aktivitäten am innovativen Wirtschaftsstandort Berlin, dann wenden Sie sich gern an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum Erfolg zu führen.

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21. Sep 2017

Berliner Erfolgsgeschichte: OpenSynergy


opensynergy-neu

Die Automobilindustrie steht weltweit vor einer großen Herausforderung: Mit der Digitalisierung des Alltags und der zunehmenden Automatisierung des Fahrens steigt die Zahl der Funktionen und der sicherheitsrelevanten Anwendungen im Fahrzeug deutlich an. Dennoch soll die Hardware nicht im gleichen Umfang zunehmen. Die daraus resultierenden Fahrzeuge würden zu groß und zu schwer.

Als Spezialist für Embedded Software bietet das 2007 in Berlin gegründete Hightech-Unternehmen OpenSynergy der Industrie dafür die passenden Lösungen. Für die Entwicklung hochintegrierter Fahrzeugsysteme ist die Virtualisierung eine Schlüsseltechnologie. Mit der Plattform COQOS SDK hat OpenSynergy u.a. eine Technologie im Produktportfolio, die den Weg für das autonome Fahren ebnet. Mit dem COQOS Hypervisor als Bestandteil der COQOS-SDK-Produktfamilie können virtuelle Maschinen (VMs) erstellt werden, die Mehrzweck-Betriebssysteme wie Linux und Echtzeit-Betriebssysteme hosten können.

Ende 2013 wuchs OpenSynergy weiter durch den Erwerb des führenden Bluetooth™-Stack Blue SDK. Auch das dazugehörige Entwicklerteam ist seitdem ein Teil des Berliner Unternehmens. Die Teammitglieder sitzen sowohl in den USA als auch in der deutschen Hauptstadt. Blue SDK sorgt für zuverlässige Features zur Bluetooth®-Funkverbindungen im Bereich Automobilindustrie, mobile Geräte und Unterhaltungselektronik. Außerdem wurden Millionen von Mobiltelefonen mit dem Blue SDK ausgestattet. Es unterstützt zahlreiche Profile, die den Nahbereichsfunk als Kommunikationsmedium nutzen.

Mit dem Voice SDK setzt OpenSynery seit 2014 auch auf Software für die Audioverarbeitung, die die Sprach- und Audioqualität für Freisprechanwendungen und Spracherkennung in Automobil- Geräten oder bei Telefonieren im Auto erheblich verbessert. Durch das kombinierte Angebot von Voice SDK und Blue SDK wird ein komplettes Sprachverarbeitungspaket für Infotainment-Geräte bereitgestellt.

Im Juli 2016 war das junge Berliner Unternehmen offenbar so weit, dass der japanische Elektronikkonzern Panasonic die Chance sah, über eine Akquisition in das wachsende Geschäft rund um Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren einzusteigen. OpenSynergy wurde als Tochterunternehmen eingegliedert, bleibt in seiner Arbeit davon aber unberührt und agiert weiter als eigenständig geführtes Unternehmen mit Standorten in Berlin sowie München und in den USA am Markt. Die große Nachfrage nach den Produkten zeigt auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Inzwischen arbeiten 120 vorwiegend hochqualifizierte Ingenieure an den komplexen Softwareprodukten.

OpenSynergy sieht die eigene Unternehmenskultur durch die Internationalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Partner und Kunden inspiriert. Dafür bietet Berlin ideale Bedingungen. „Die Hauptstadt eignet sich sehr gut als Standort für unser Unternehmen, weil sie attraktiv Bedingungen für das Leben, Arbeiten und Wohnen bietet. Viele Ingenieure kommen aus weit entfernten Ländern aber auch aus anderen deutschen Städte zu uns. Insgesamt haben wir 24 Nationalitäten in unserem Team,“ erklärt Sabine Mutumba, Director of Marketing bei OpenSynergy.

Das Unternehmen ist insbesondere für Developer interessant: OpenSynergy setzt auf Open-Source und damit stark auf Linux. „Die Welt der Unterhaltungselektronik und mobilen Kommunikation sowie die zahlreichen Apps, die unseren Alltag bestimmen, sollen im Auto anwendbar sein,“ so Mutumba. „Darüber hinaus entstehen zahlreiche Apps ganz speziell für Autofahrer, die das Fahren angenehmer und sicher gestalten. Die gute grafische Gestaltung von Kombiinstrument, Head-Unit, Displays ist eine Selbstverständlichkeit in den heutigen Fahrzeugen. Deshalb werden Open-Source-Betriebssysteme wie Linux oder Android auch im Fahrzeug verwendet.“

Gleichzeitig gibt es auch ganz objektive Argumente für Open-Source. So ist der Einsatz kostenlos, man bleibt bis zu einem gewissen Grad unabhängig von Lieferanten, ist Teil einer weltweiten Community und findet so auch überall Experten. OpenSynergy sucht aktuell zahlreiche Experten. Infos dazu finden Sie unter opensynergy.com/karriere >>

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02. Nov 2017

Coder – die neuen HeldInnen?


Foto: fotolia.com / © REDPIXEL

„Wir haben hier eine No-Hero-Kultur“, im Mai 2017 erzählte mir Stefan Gotthardt, Ambassador des Digital:Lab Berlin der Volkswagen AG, im intellicar-Podcast von seiner Mission, gute und auch zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Volkswagen-Konzern zu finden. Gleichzeitig berichtete Gotthardt darüber, wie das Personal des Konzerns im Digital:Lab neuen Input im Bereich Softwareentwicklung bekommen soll.

Was man bereits vor einem halben Jahr heraushören konnte, bestätigte sich für mich, als ich mich in den letzten Wochen in der Branche umhörte. Meine These war steil und simpel: Der Job als Softwareentwickler wird zum Kernthema der Automobilbranche.

Digitalisierung bringt noch mehr neue Jobs

Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt beim Verband der Automobilindustrie (VDA), bestätigte den ersten Eindruck: „Die moderne Informationstechnologie im Auto spielt eine immer wichtigere Rolle. Künftig sind die Fahrzeuge online sowie mit ihrer Umgebung und anderen Autos vernetzt. Durch die Zunahme an intelligenten Fahrzeugen werden IT- und Software-Spezialisten sowie Informatiker und Elektronikingenieure in der Automobilindustrie zukünftig immer wichtiger, etwa bei der Integration von Fahrerassistenzsystemen ins Fahrzeug.“

Schaut man kurz in die großen Jobbörsen Monster, Stepstone und Indeed, so findet man gleich mehrere hundert bis weit über 1.000 Jobangebote für Softwareentwicklerinnen und -entwickler nur in der Automobilindustrie. Beim Querlesen ergibt sich ein breites Bild der anbietenden Unternehmen, so wie es auch VDA-Mann Damasky zeichnet: „Auch die Zulieferer suchen entsprechend qualifizierten Nachwuchs. Denn für sie ergeben sich vielseitige Chancen aus der Digitalisierung. Die Daten, die ein Auto generiert, entstehen in Steuergeräten der Zulieferer. Hier ist zukünftig vieles denkbar, was heute noch schwer vorstellbar ist.“

Startups & Zulieferer & OEMs buhlen um die gleichen Leute

Während der VDA die Draufsicht hat, sieht ein Gründer das aus seiner eigenen Perspektive. Lukas Weber ist einer der Gründer und gleichzeitig Chief Technology Officer (CTO) des Berliner Startups Vimcar. Das junge Unternehmen wächst und gedeiht in der Hauptstadt. Weber sucht aktuell Python-Backend-Entwicker: „Oder ganz einfach erfahrene Entwickler, die auch Python machen. Wir hosten bei Amazon Web Services (AWS), wer sich also mit den AWS Building Blocks auskennt, der ist auch sehr willkommen. Im Bereich UI/UX Design und Entwicklung suchen wir ebenfalls Entwickler, die mit viel Liebe zum Detail richtig gute javascript-react.js basierte User Interfaces umsetzen können und wollen.“

Vimcar entwickelt und betreibt u.a. einen Service für digitale Fahrtenbücher. Etwa ein gutes Drittel der Company sind reine Entwickler und/oder ‚Devops‘. Nimmt man die Kolleginnen und Kollegen aus dem Product Development und Product Management noch dazu, ist das tatsächlich bereits gut die Hälfte der Belegschaft.

Während Vimcar als erfolgreich finanziertes Startup direkt mit einem Softwareprodukt in den Mobilitätsmarkt eingestiegen ist und Entwicklerinnen und Entwickler sucht, zeigt eine Anfrage bei der Pressestelle der Daimler AG ebenfalls kein anderes Bild. „Bei Daimler suchen wir weltweit Expertinnen und Experten für Künstliche Intelligenz. Bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft mit Themen wie autonomes Fahren, Elektro, Vernetzung, Car-Sharing werden noch mehr unserer Ingenieure künftig an diesen Themen und an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Fachgebieten und Projekten arbeiten. Das fordert sowohl fachliches Know-how und Flexibilität als auch interdisziplinäres Denken und Handeln“, fasst Benjamin Oberkersch zusammen. Er ist Pressesprecher für die Themen Connected Car, Infotainment und IT bei dem Stuttgarter Konzern. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Autobauer inzwischen noch viel weiter denkt. Oberkersch unterstreicht das: „Wichtige Disziplinen sind neben Künstlicher Intelligenz auch Software-Entwicklung, Virtual Reality oder Kybernetik.“

Wo geht es hin?

Doch was erwartet man von den neuen Mobility-Arbeiterinnen und Arbeitern? Worauf lässt man sich ein, wenn man beispielsweise in einem Startup der Branche arbeiten will? „Vimcar bietet, wie viele Startups, großartige Gestaltungsmöglichkeiten für Coder, die sie sich selber und ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen können. Der große Gestaltungsspielraum geht aber auch einher mit einem hohen Mass an Eigenverantwortung, das wir im Gegenzug dafür erwarten und einfordern. Das ist nicht immer unbedingt jedermanns Sache“, weiß Lukas Weber.

Der Vimcar-Gründer zeigt auch einen Bereich auf, in dem sein Management-Tool für Dienstfahrzeuge ebenfalls stark auf Developer setzt: „Technical pre Sales ist schon ein Bereich in dem wir auch Coder einsetzen. Das ist: Lösungsentwürfe zusammen mit Kunden erarbeiten, die eine wie auch immer geartete Integration mit den Vimcar Services anstreben.“ Hieß es früher Customizing für Kunden, braucht es heute also auch schon Anpassungen für Kunden im Bereich der digitalen Dienstleistungen.

Während überall im Land Gründerinnen und Gründer vorwiegend auf digitale Geschäftsmodelle setzen und damit auch OEMs und Zulieferern Konkurrenz machen, wollen Autobauer zu Mobilitätsdienstleistern werden oder steigen Zulieferer ins Endkundengeschäft mit Mobilitätsservices ein, wie Bosch mit seinem Rollersharing (Coup) in Berlin und Paris. Allen gemeinsam ist die Suche nach Personal, daß neue Software-Skills mitbringen muss. VDA-Geschäftsführer Damasky sieht einen wichtigen Pacemaker dafür in der Ausbildung: „Hier werden sicherlich auch Lehranstalten und Universitäten reagieren müssen, um die Disziplinen des Ingenieurwesens und der Informatik künftig mehr miteinander zu verschmelzen.“

Autor: Jens Stoewhase

berlin-partnerDieser Artikel erscheint mit freundlicher Unterstützung von Berlin Partner. Haben Sie Fragen zur Ansiedlung Ihrer Aktivitäten am innovativen Wirtschaftsstandort Berlin, dann wenden Sie sich gern an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum Erfolg zu führen.

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16. Nov 2017

Letzte Meile Berlin


Kreuzung in Berlin bei Nacht
Während sich die Automobilkonzerne seit einiger Zeit als Mobilitätsdienstleister neu erfinden wollen, ist auf der letzten Meile bereits ein fast unüberschaubares, kunterbuntes Durcheinander an Anbietern für die unterschiedlichsten Lösungen entstanden. Berlin – nicht nur Hauptstadt des Carsharings – ist dabei zum Open-Air-Labor neuer Ideen geworden.

Doch wo setzt man mit der letzten Meile an? Gehört die Warenlogistik dazu? Was ist mit den verschiedenen Sharing-Diensten? Sind die Lieferdienste für Restaurantspeisen Teil der letzten Meile? Wir wollen uns an der Stelle nicht zu sehr mit der Definition aufhalten, sondern verschaffen uns mal einen Überblick, was in Berlin an neuen Verkehrs- und Logistikkonzepten aktuell entwickelt bzw. auch ausprobiert wird.

Die Warenlogistik trimmt sich auf Zukunft

Weil Amazon gerade Anfang November den Start seiner Transport-Lösung „Flex“ für Berlin verkündet hat, steigen wir doch einfach da ein. Der Transport von Waren im städtischen Kontext ist längst nicht nur das Feld der Logistikriesen DHL, UPS oder Hermes. In Berlin liefert Amazon seit einiger Zeit selbst Waren aus. Mit Amazon Flex geht der Lieferdienst noch einen Schritt weiter und will nun auch private Autofahrer bis zu vier Stunden täglich als Zusteller für seine Pakete beschäftigen. Alles funktioniert natürlich über eine App, die Einstiegshürden sind wohl bewusst niedrig gehalten. Eine Onlineplattform organisiert die Touren der selbständig agierenden Teilzeitzusteller.

Die Lebensmittel-Discounter Edeka und Rewe betreiben jeweils ihre eigenen Lieferdienste – sicherlich nicht nur in Berlin, aber eben auch. Mit Delivery Hero sitzt einer der Betreiber zahlreicher Online-Bestellplattformen für Essen in Berlin. Mit den Startups Liefery, Fliit, Packator oder FreightHub schicken sich mindestens vier Logistikstartups an, Lösungen für maßgeschneiderte Transporte anzubieten. Mal geht es dabei um Kühllogistik, Zustellungen für die letzte Meile oder auch um allumfassende logistische Services, die eben auch die letzte Meile einschließen. So stellt Liefery eine Online-Plattform zur Verfügung, die eine Lieferung an Endkunden durch lokale Einzelhändler am gleichen Tag ermöglichen soll. Bei Fliit wird es dann schon wieder etwas spezieller. Das Startup ist in der Nische des taggleichen Versandes von Lebensmitteln in einer Stadt unterwegs. Packator ist mit einer Kurier-Vermittlungs-Plattform an den Start gegangen und kümmert sich um die Vermittlung von passgenauen Aufträgen an die richtigen Kurierservices. FreightHub hat einen ähnlichen Ansatz, allerdings auf internationaler Ebene. Die Plattform sorgt für transparente Logistiklösungen von der ersten bis zur letzten Meile.

tretbox-screen

Das junge Startup Tretbox entwickelt von Berlin aus ein neues Konzept für ein Cargo eBike, das mehr an ein Kleinsttransporter denn an ein Lastenfahrrad erinnert. Ebenfalls mit elektrischen Lastenrädern arbeitet das Startup Velogista, das sich als umweltfreundlicher Anbieter für die Letzte-Meile-Logistik schon etabliert hat.

Sharing in verschiedenster Form

Startups und neue Ideen für die Mobilität, das sind fast schon Klassiker in Berlin. Zuletzt konnte das junge Berliner Unternehmen Carjump den erfolgreichen Verkauf an den französischen Autokonzern PSA vermelden. Inzwischen in Free2Move umbenannt, launcht das Team den Mobilitätsservice rund um die Vermittlung von Sharing-Fahrzeugen sogar in den USA. In Berlin vermittelt Free2Move allein 12 verschiedene Sharingservices – vom Fahrrad über den elektrischen Roller bis zum Auto ist alles über eine App buchbar. Dazu gehören auch die Roller-Sharer Emmy und Coup. Emmy, sogenannter Firstmover, musste für das freie Parken seiner fortschrittliche E-Roller noch ausführliche Lobby-Arbeit bei den Behörden leisten. Wenig später startete der Bosch-Konzern mit Coup gleich den zweiten Scooter-Service. Heute ist Berlin unangefochten die Hauptstadt des E-Roller Sharing. Fast jeder dritte Elektroroller für das Sharing weltweit steht in Berlin. Die Dinger sind einfach ideal für die innerstädtische Kurzstrecke.

Der ÖPNV und neue Anbieter

Neben dem Sharing und der Warenlogistik gibt es mindestens noch ein Feld, das man im urbanen Kontext von Berlin als „letzte Meile“-Thema sehen kann: Die neuen Wege der Personenbeförderung. Während im ÖPNV die Bahn den autonomen Bus Olli im halböffentlichen Raum testeten, untersuchen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die optimalen Bedingungen für den Livebetrieb von Strecken mit Elektrobussen. Die Startups Door2Door und CleverShuttle wurden nicht nur in Berlin gegründet. Sie testen und entwickeln jeweils Ride-Sharing-Konzepte für den städtischen Raum. Während Door2Door mit seinem Angebot Allygator den Kleinbus teilt, setzt CleverShuttle auf eine Art geteiltes Taxi und nutzt ausschließlich E-und Wasserstofffahrzeuge sowie Plug-in-Hybride. Die Mobilitätsmarke Moia des Volkswagen-Konzerns hat in Berlin die Zentrale eröffnet. Es wird sich zeigen, wie das Moia-Konzept auf den Personenverkehr im Nahbereich einzahlen wird.

Mit der Übernahme des Berliner Kartendienstes Here haben sich die drei OEMs Audi, BMW und Daimler eines der strategisch wichtigsten Assets für die autonome und die neue Mobilität der Zukunft gesichert. Einzelne Services von Here finden ihre Anwendungen auch in Plattformen von Drittanbietern für Logistikdienstleistungen ihre Anwendung.

Autor: Jens Stoewhase

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20. Nov 2017

FMC 2017


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Bereits seit dem Jahr 2013 gibt es das Future Mobility Camp Berlin. Auch in diesem Jahr wird das Camp wieder veranstaltet. Nachdem das Technikmuseum (2013), die Digital Eatery von Microsoft (2014), der EUREF-Campus (2015) und die DB mindbox (2016) der Veranstaltung ein Zuhause gegeben haben, wird es am 07. Dezember 2017 Berlins erster Co-Working-Space – das betahaus – sein. Das FMC Berlin wird im Dezember als wesentlicher Bestandteil des Investors Day des betapitch global noch mehr Startups, Unternehmen und Investoren (800 – 900 Personen) zusammenbringen, um über die Digitalisierung, Innovationen und unsere mobile Zukunft zu diskutieren.

Das Future Mobility Camp Berlin ist ein Veranstaltungsformat mit Pitches von innovativen Startups, einem Panel und Keynotes und hat sich zu einer etablierten Mobility-Veranstaltung in der Hauptstadt entwickelt. Das einschlägige Publikum besteht aus Fachleuten und Investoren mit den Schwerpunkten Mobilität und Logistik. Unternehmen wie Audi, Beumer, Daimler und Siemens sind Sponsoren des Camps.

Im Programm werden etwa 20 Startups aus dem Umfeld IoT-Anwendungen, Services für Mobilität und Logistik ihre Ideen und Lösungen präsentieren. Eine Kooperation mit der israelischen Botschaft und Partnern in Israel macht es möglich, dass dabei gut die Hälfte der jungen Unternehmen im Startup-Ökosystem von Tel Aviv ansässig sind.

Jeremy_Issacharoff„Since 2014 the Future Mobility Camp Berlin has become a platform to present Israeli startups that can connect to German Corporations. On December 7th, some promising Israeli startups will be again presented here in Berlin.”
H. E. Jeremy Issacharoff, Botschafter Israels in Deutschland

Das Programm (Stand 21.11.):

12.00 – 12.30 Uhr: Opening Session

H. E. Jeremy Issacharoff, Botschafter Israels in Deutschland
Dr. Tobias Miethaner, Leiter Digitale Gesellschaft im BMVI
Christian Rickerts, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Land Berlin
Moderation: Prof. Dr. Frank Wolter (Startup manager, mobility expert)

12.30 – 13.15  Uhr: Pitch Sessions I – Autonomous Driving & Sensors

Folgende Startups werden präsentieren:

– Adasky
– Brighter.ai (tbc)
– Oculid (tbc)
– VocalZoom
– Jungo

Moderation:  Antony Baba (Blogger, Gründer) & Chase Gummer (Technologie-Redakteur, Consultant)

13.15 – 13.30  Uhr: Pause

13.30 – 14.00  Uhr: Keynote Sessions

– Nicolai Strom-Olsen, Autor des Buches „Startup Israel“
– Robert Bach, Managing Director des Startup Accelerators „beam“ der Beumer Group
– Matthias Schanze, Direktor bei Next 47, Siemens AG (tbc)

14.00 – 14.45  Uhr: Pitch Sessions II – Data Platforms, Prediction, Services & Support

Folgende Startups werden präsentieren:

– Clever Shuttle (tbc)
– Cocarrier
– Silentium
– Synfioo
– NFC-I

Moderation:  Antony Baba (Blogger, Gründer) & Chase Gummer (Technologie-Redakteur, Consultant)

14.45 – 15.00  Uhr: Pause

15.00 – 15.45  Uhr: Podiumsdiskussion zur Digitalisierung in der smarten Stadt

Das Panel zu Fragen der Gestaltung der Zukunft der Mobilität in der Smart City wird von Martin Randelhoff, dem Gründer von Zukunft Mobilität und bekanntem Mobilitätsexperten, geleitet. Parallel wird ein übergreifender Austausch zwischen Startups,  Investoren und Unternehmensvertretern unterstützt. Formate wie „Meet a Media“ erlauben es, die Startups aus dem betapitch / Investors Day zu treffen und natürlich den Vertretern der Medien auch über die Aktivitäten der eigenen Firma zu berichten.

fmc-zweites-bild15.45 – 16.30  Uhr: Pitch Sessions III: Smart Infrastructure, Energy & Services

Folgende Startups werden präsentieren:

– Auto drive solutions
– gestalt-robotics (tdc)
– Dineandgo
– Real synth
– Terragenic

Ab 18 Uhr findet der betapitch global statt, zu dem auch alle Teilnehmer des Future Mobility Camp Berlin herzlich eingeladen sind.

Für Sponsoren und alle diejenigen, die ein Corporate- oder Investorenticket erwerben, wird ein Matchen mit Startups und Raum für Austausch in der VIP-Lounge angeboten. Für alle anderen Teilnehmer ist die Veranstaltung nach Anmeldung als betahaus– oder FMC-Community kostenfrei.

 


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05. Dez 2017

Startups, Beton und die Deutsche Bahn


Startups, Beton und öffentlicher Nahverkehr, das sind drei Themen, die in Berlin immer eine Rolle spielen. Jens Stoewhase hat den Accelerator der Deutschen Bahn, die DB mindbox, besucht. Frank Wolter, Startup Manager der DB mindbox, und Vincent Genz von Siut erklären am Beispiel Beton, wie neue Ideen die richtigen Partner und damit auch mögliche Investoren finden.

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21. Dez 2017

♥ MOIA & BERLIN ♥


VON BERLIN AUS DIE MOBILITÄT VERÄNDERN

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Am 5. Dezember 2016 stellte Volkswagen seine neue Konzernmarke MOIA vor. Das passierte nicht auf einer Autoshow und nicht in Deutschland. MOIA erblickte das Licht der Welt auf der Konferenz TechCrunch Disrupt London 2016. Ziemlich genau ein Jahr später, präsentierte die Digital-Marke ihr neues Mobilitätskonzept inklusive eigenem Fahrzeug auf der TechCrunch Disrupt Berlin 2017.

Innerhalb eines Jahres wurde also ein Team aufgebaut und ein vollständiges Ride-Pooling-Ökosystem entwickelt, das unter anderem aus einer Kunden-App, einem Flottenmanagement, einem Algorithmus und dem Fahrzeug besteht. Jens Stoewhase bekam vom MOIA-Pressesprecher Christoph Ziegenmeyer einen Einblick, wie sich die Story von MOIA in einem Jahr entwickelt hat.

BERLIN – EINE BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG

Als die Marke 2016 aus der Taufe gehoben wurde und als Heimat auf Berlin setzte, da freute man sich in der Hauptstadt. In den Medien wurde die Standortwahl als bewusste Abgrenzung zur Konzernmutter in Wolfsburg kolportiert. Christoph Ziegenmeyer erklärt die Entscheidung für Berlin etwas anders. Dem Autobauer ging es darum, das junge Unternehmen MOIA dort zu verorten, wo man schnell wachsen kann und dafür auch das notwendige, gut ausgebildete Personal findet. Mit diesem schnellen Wachstum, das klares Ziel ist, war wohl allen Beteiligten klar, dass es in der Entwicklung des neuen Unternehmens eine gewisse Agilität und einen Start-up-Character braucht. Das passte wohl zur Berliner Atmosphäre.

Startete man vor einem Jahr mit einem Team von acht Leuten, sind es inzwischen ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gut die Hälfte der Mannschaft sitzt in Berlin. Hier laufen die Fäden zusammen: Marketing, Kommunikation und Geschäftsführung agieren aus der Hauptstadt. Bis Ende 2017 sitzt die Truppe noch in einem Coworking-Space am Potsdamer Platz, Anfang 2018 soll der Umzug an den Berliner Hauptbahnhof über die Bühne gehen. Strategisch günstig, kann man doch so die Bahnverbindungen nach Wolfsburg, Hannover und Hamburg zügig und einfach nutzen.

EIN INTERNATIONALES TEAM

MOIA_Hannover_byDavidulrich

Denn die zweite Hälfte der gut 100 Kolleginnen und Kollegen arbeitet eben an verschiedenen Standorten. So wird in Hamburg der Start des MOIA-Pooling-Services für Ende 2018 vorbereitet. Dann soll eine Flotte von 200 elektrischen Kleinbussen u.a. die sogenannten „Pain-Strecken“ bedienen. Das sind Verbindungen, die nicht durch ÖPNV-Services abgedeckt werden, aber eigentlich wichtige Punkte in der Hansestadt miteinander verbinden sollten. In Hannover laufen dafür bereits die ersten Tests. Allerdings noch mit den bekannten T6-Bussen von Volkswagen. In Hamburg sollen Ende des kommenden Jahres dann die neu entwickelten Elektrobusse zum Einsatz kommen. Sie wurden gemeinsam von MOIA und Volkswagen in Hannover, Osnabrück und Berlin entwickelt. Gebaut wird das Fahrzeug im konzerneigenen Kompetenzzentrum für Cabrio- und Kleinserienproduktion in Osnabrück. Das Ökosystem MOIA wäre aber unvollständig, wenn es nicht die Algorithmen gäbe. Sie stammen aus Helsinki. Dafür übernahm man Mitte des Jahres die Firma Split Finland Oy und ließ daraus die MOIA Finland Oy entstehen. Das finnische Entwicklerteam entwickelt die Pooling-Algorithmen von MOIA. Gleichzeitig profitiert MOIA von den finnischen Erfahrungen, Daten und bestehender Technologie von ‚Kutsuplus‘ in Helsinki und ‚Split US‘ in Washington D.C.

KEIN SERVICE OHNE ÖKOSYSTEM

Apropos Ökosystem: Das Ride-Pooling besteht aus verschiedensten Komponenten. Das eigens entwickelte Fahrzeug sorgt für den Transport der Fahrgäste. Mit einer App können die Kunden ihre Strecken buchen. Der Pooling-Algorithmus berechnet das Routing in Echtzeit. Eine App für die Fahrer sorgt dafür, dass der Kleinbus an die virtuelle Haltestelle navigiert wird, an der die Fahrgäste ein- bzw. aussteigen können. Ein Flottenmanagement ist wiederum die Voraussetzung für eine einwandfreie Wartung und Nutzung des elektrischen Fuhrparks.

Pressesprecher Christoph Ziegenmeyer wies im Gespräch darauf hin, dass MOIA inzwischen mit verschiedenen Städten und örtlichen ÖPNV-Anbietern im Gespräch ist und der Dialog auch für den späteren Erfolg maßgeblich ist. Der eigene Service positioniert sich klar zwischen ÖPNV und Taxi-Dienstleistungen. „Wir bieten keinen Tür-zu-Tür-Service. Die Fahrgäste werden über die App zu einer virtuellen Haltestelle gelotst. Diese haben unsere Experten vorab angeschaut und definiert. So verhindern wir, dass die haltenden MOIA-Fahrzeuge den Verkehr behindern.“ Vor diesem Hintergrund sollen die digitalen Haltestellen eben auch nicht in den Kiezen bzw. Quartieren liegen. „Die Kunden können unseren Service nutzen, um individuelle Strecken zu fahren. Wir wollen eine Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto bieten.“ Man habe festgestellt, so Ziegenmeyer, dass Städter ihre Fahrzeuge u.a. dann nutzen, wenn sie zu häufig umsteigen müssten oder zwischen Start- und Zielort keine oder nur umständliche Umsteigemöglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr vorhanden sind.

DER ELEKTROBUS

MOIA_Vehicle_Exterieur_SMALL

Die nur einjährige Entwicklungszeit ist für den Automobilbau besonders ungewöhnlich. Möglich machen das zum einen das Baukastensystem der Konzernmutter, zum anderen neue agile Arbeitsformen im Werk Osnabrück. Der MOIA-Bus basiert auf dem neuen E-Crafter. Wesentliche Teile des Fahrzeugaufbaus sowie der Einstieg als auch Lichtleisten und Fenster sind aber neue Entwicklungen. Die Höhe des Fahrzeugs ist angepasst.

Wann der Service in Berlin starten wird, ist noch nicht klar. Der Umzug in eigene Büroräume lässt allerdings kaum Zweifel daran, dass von Berlin aus auch zukünftig die Entwicklung der neuen Mobilität maßgeblich gestaltet wird.

Autor: Jens Stoewhase

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23. Jan 2018

Künstliche Intelligenz made in Berlin


Keynotes, Startup-Pitches und Panels, beim 5. Berliner Future Mobility Camp kamen Gründer, gestandene Unternehmer und Investoren zusammen. Ein Kernthema der Konferenz war die künstliche Intelligenz. Wir wollten von Berliner Startups wissen, wie sie mit AI die Mobilität der Zukunft entwickeln.

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06. Mrz 2018

Bosch und Berlin. Passt gut.


Internet of things , iot , smart home , smart city and network connect concept. Human hand holding white phone and iot icon with city sunset view and earth furnished by NASA. background and wifi icons

Berlin und Bosch, das passt wirklich gut. So ließ Robert Bosch selbst bereits 1916 das Haus erbauen, in dem heute die Berliner Repräsentanz der Robert Bosch GmbH ihren Sitz hat. Über 100 Jahre später wird in der Charlottenburger Bismarckstraße 71 jedoch nicht nur repräsentiert. Das stattliche Haus beherbergt verschiedene Firmen des Konzerns bzw. deren Berliner Ableger. (mehr …)