NEWS & MARKETS

03. Mai 2018

Grünes Licht für MOIA in Hamburg


Die Verkehrsgewerbeaufsicht der Hansestadt hat den Betrieb für den Fahrdienst von VW-Tochter MOIA genehmigt. Demnach können die Elektrobusse ab 2019 den Betrieb aufnehmen. Der Testbetrieb mit einer ausgewählten Anzahl registrierter Fahrgäste könnte sogar schon im vierten Quartal dieses Jahres starten. Von den 1.000 beantragten Fahrzeugen darf der Fahrdienst allerdings zunächst höchstens 500 auf die Hamburger Straßen bringen.
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NEWS & MARKETS

19. Apr 2018

Taxifahrer vs. Moia


Im kommenden Jahr will Volkswagen-Tochter Moia in Hamburg mit bis zu 1.000 Sammeltaxis an den Start gehen. Diesen Probetrieb will die Taxen-Union Hamburg Hansa verhindern – zumindest in dem Ausmaß. Für den Test seien 50 bis 100 Fahrzeuge völlig ausreichend, heißt es bei der Schlusskundgebung einer Taxi-Demo in der Hansestadt. Man habe nichts gegen einen fairen Wettbewerb, der beantragte Probebetrieb in der Form bedrohe aber die Existenz der Hamburger Taxi-Unternehmer.
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21. Dez 2017

♥ MOIA & BERLIN ♥


VON BERLIN AUS DIE MOBILITÄT VERÄNDERN

MOIA_Vehicle_Passenger-SMALL-NEW

Am 5. Dezember 2016 stellte Volkswagen seine neue Konzernmarke MOIA vor. Das passierte nicht auf einer Autoshow und nicht in Deutschland. MOIA erblickte das Licht der Welt auf der Konferenz TechCrunch Disrupt London 2016. Ziemlich genau ein Jahr später, präsentierte die Digital-Marke ihr neues Mobilitätskonzept inklusive eigenem Fahrzeug auf der TechCrunch Disrupt Berlin 2017.

Innerhalb eines Jahres wurde also ein Team aufgebaut und ein vollständiges Ride-Pooling-Ökosystem entwickelt, das unter anderem aus einer Kunden-App, einem Flottenmanagement, einem Algorithmus und dem Fahrzeug besteht. Jens Stoewhase bekam vom MOIA-Pressesprecher Christoph Ziegenmeyer einen Einblick, wie sich die Story von MOIA in einem Jahr entwickelt hat.

BERLIN – EINE BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG

Als die Marke 2016 aus der Taufe gehoben wurde und als Heimat auf Berlin setzte, da freute man sich in der Hauptstadt. In den Medien wurde die Standortwahl als bewusste Abgrenzung zur Konzernmutter in Wolfsburg kolportiert. Christoph Ziegenmeyer erklärt die Entscheidung für Berlin etwas anders. Dem Autobauer ging es darum, das junge Unternehmen MOIA dort zu verorten, wo man schnell wachsen kann und dafür auch das notwendige, gut ausgebildete Personal findet. Mit diesem schnellen Wachstum, das klares Ziel ist, war wohl allen Beteiligten klar, dass es in der Entwicklung des neuen Unternehmens eine gewisse Agilität und einen Start-up-Character braucht. Das passte wohl zur Berliner Atmosphäre.

Startete man vor einem Jahr mit einem Team von acht Leuten, sind es inzwischen ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gut die Hälfte der Mannschaft sitzt in Berlin. Hier laufen die Fäden zusammen: Marketing, Kommunikation und Geschäftsführung agieren aus der Hauptstadt. Bis Ende 2017 sitzt die Truppe noch in einem Coworking-Space am Potsdamer Platz, Anfang 2018 soll der Umzug an den Berliner Hauptbahnhof über die Bühne gehen. Strategisch günstig, kann man doch so die Bahnverbindungen nach Wolfsburg, Hannover und Hamburg zügig und einfach nutzen.

EIN INTERNATIONALES TEAM

MOIA_Hannover_byDavidulrich

Denn die zweite Hälfte der gut 100 Kolleginnen und Kollegen arbeitet eben an verschiedenen Standorten. So wird in Hamburg der Start des MOIA-Pooling-Services für Ende 2018 vorbereitet. Dann soll eine Flotte von 200 elektrischen Kleinbussen u.a. die sogenannten „Pain-Strecken“ bedienen. Das sind Verbindungen, die nicht durch ÖPNV-Services abgedeckt werden, aber eigentlich wichtige Punkte in der Hansestadt miteinander verbinden sollten. In Hannover laufen dafür bereits die ersten Tests. Allerdings noch mit den bekannten T6-Bussen von Volkswagen. In Hamburg sollen Ende des kommenden Jahres dann die neu entwickelten Elektrobusse zum Einsatz kommen. Sie wurden gemeinsam von MOIA und Volkswagen in Hannover, Osnabrück und Berlin entwickelt. Gebaut wird das Fahrzeug im konzerneigenen Kompetenzzentrum für Cabrio- und Kleinserienproduktion in Osnabrück. Das Ökosystem MOIA wäre aber unvollständig, wenn es nicht die Algorithmen gäbe. Sie stammen aus Helsinki. Dafür übernahm man Mitte des Jahres die Firma Split Finland Oy und ließ daraus die MOIA Finland Oy entstehen. Das finnische Entwicklerteam entwickelt die Pooling-Algorithmen von MOIA. Gleichzeitig profitiert MOIA von den finnischen Erfahrungen, Daten und bestehender Technologie von ‚Kutsuplus‘ in Helsinki und ‚Split US‘ in Washington D.C.

KEIN SERVICE OHNE ÖKOSYSTEM

Apropos Ökosystem: Das Ride-Pooling besteht aus verschiedensten Komponenten. Das eigens entwickelte Fahrzeug sorgt für den Transport der Fahrgäste. Mit einer App können die Kunden ihre Strecken buchen. Der Pooling-Algorithmus berechnet das Routing in Echtzeit. Eine App für die Fahrer sorgt dafür, dass der Kleinbus an die virtuelle Haltestelle navigiert wird, an der die Fahrgäste ein- bzw. aussteigen können. Ein Flottenmanagement ist wiederum die Voraussetzung für eine einwandfreie Wartung und Nutzung des elektrischen Fuhrparks.

Pressesprecher Christoph Ziegenmeyer wies im Gespräch darauf hin, dass MOIA inzwischen mit verschiedenen Städten und örtlichen ÖPNV-Anbietern im Gespräch ist und der Dialog auch für den späteren Erfolg maßgeblich ist. Der eigene Service positioniert sich klar zwischen ÖPNV und Taxi-Dienstleistungen. „Wir bieten keinen Tür-zu-Tür-Service. Die Fahrgäste werden über die App zu einer virtuellen Haltestelle gelotst. Diese haben unsere Experten vorab angeschaut und definiert. So verhindern wir, dass die haltenden MOIA-Fahrzeuge den Verkehr behindern.“ Vor diesem Hintergrund sollen die digitalen Haltestellen eben auch nicht in den Kiezen bzw. Quartieren liegen. „Die Kunden können unseren Service nutzen, um individuelle Strecken zu fahren. Wir wollen eine Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto bieten.“ Man habe festgestellt, so Ziegenmeyer, dass Städter ihre Fahrzeuge u.a. dann nutzen, wenn sie zu häufig umsteigen müssten oder zwischen Start- und Zielort keine oder nur umständliche Umsteigemöglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr vorhanden sind.

DER ELEKTROBUS

MOIA_Vehicle_Exterieur_SMALL

Die nur einjährige Entwicklungszeit ist für den Automobilbau besonders ungewöhnlich. Möglich machen das zum einen das Baukastensystem der Konzernmutter, zum anderen neue agile Arbeitsformen im Werk Osnabrück. Der MOIA-Bus basiert auf dem neuen E-Crafter. Wesentliche Teile des Fahrzeugaufbaus sowie der Einstieg als auch Lichtleisten und Fenster sind aber neue Entwicklungen. Die Höhe des Fahrzeugs ist angepasst.

Wann der Service in Berlin starten wird, ist noch nicht klar. Der Umzug in eigene Büroräume lässt allerdings kaum Zweifel daran, dass von Berlin aus auch zukünftig die Entwicklung der neuen Mobilität maßgeblich gestaltet wird.

Autor: Jens Stoewhase

berlin-partnerDieser Artikel erscheint mit freundlicher Unterstützung von Berlin Partner. Haben Sie Fragen zur Ansiedlung Ihrer Aktivitäten am innovativen Wirtschaftsstandort Berlin, dann wenden Sie sich gern an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum Erfolg zu führen.

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SERVICE

07. Dez 2017

Lesetipp 3 – Wie MOIA in den Mobilitätsmarkt einsteigen will


Ab Mitte 2018 will die VW-Tochter mit 200 Stück des jüngst vorgestellten Personentransporters in Hamburg seinen Fahrdienst an den Start bringen. Dann sollen Kunden an „virtuellen Haltestellen“ in jeweils weniger als 300 m Entfernung zu- und aussteigen können, wobei ein Algorithmus die Route für alle Passagiere entsprechend anpasst. Im verlinkten Beitrag wird das Konzept gut erklärt.
welt.de >>

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STARTUP MONITOR

05. Dez 2017

Volkswagen-Tochter Moia stellt Ride-Hailing-Van vor


moia-carDie Mobilitätsmarke Moia hat ein Fahrzeug entwickelt, mit dem sie Fahrdienstvermittlern wie Uber und Lyft Konkurrenz machen will. Der Kleinbus wird rein elektrisch fahren. Ein Pooling-Algorithmus sorgt dafür, dass die Fahrzeuge, die 6 Personen aufnehmen können, auch ausgelastet sind. Preislich wird die Fahrt günstiger sein als eine Taxifahrt. Ab 2018 will das Unternehmen in Hamburg mit 200 Fahrzeugen an den Start gehen.
handelsblatt.com >> (Bilder); faz.net >> (Infos)

 

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teaser-video-neuStartups, Beton und öffentlicher Nahverkehr, das sind drei Themen, die in Berlin immer eine Rolle spielen. Jens Stoewhase hat den Accelerator der Deutschen Bahn, die DB mindbox, besucht. Frank Wolter, Startup Manager der DB mindbox, und Vincent Genz vom Startup Siut erklären am Beispiel Beton, wie neue Ideen die richtigen Partner und damit auch mögliche Investoren finden.
intellicar.de >>

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STARTUP MONITOR

24. Okt 2017

Johann Jungwirth


Johann Jungwirth„Die große Disruption in der Branche kommt erst ab 2021 mit den völlig autonom fahrenden Autos, die ohne menschlichen Fahrer auskommen. Dann kann Transport zu einer Dienstleistung mit elektrisch fahrenden Fahrzeugflotten werden.“

Johann Jungwirth aka Jay Jay erklärt im Interview mit dem Manager Magazin wohin die Reise bei Volkswagen gehen soll und welche Rolle dabei das autonome Fahren und die neuen Geschäftsmodelle der Konzerntochter Moia spielen könnten.
manager-magazin.de >>

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STARTUP MONITOR

10. Okt 2017

Interview: Leonhard von Harrach


MOIA-Aufmacher-NewsiAls Head of Strategy & Investment ist Leonhard von Harrach für die Volkswagen-Tochter MOIA unterwegs. Im Vorfeld der #DIGITAL/MOBILITY wollten wir von Herrn von Harrach u.a. wissen, warum sich MOIA für den ersten Service-Test die Stadt Hannover ausgesucht hat, was die Berliner Tochter anders macht als der Konzern in Wolfsburg und wie MOIA mit Startups zusammenarbeitet. intellicar.de >>

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TESTS & SCIENCE

05. Okt 2017

Moia startet Ridesharing-Testlauf


Die VW-Mobilitätstochter startet, wie bereits angekündigt, mit zunächst 20 Transportern einen eigenen Fahrdienst an der Schnittstelle von ÖPNV und Privatwagen in Hannover. Dieser Service soll in der nächsten Zeit von einer Nutzergruppe von 3.500 Personen im Detail getestet werden, wodurch u.a. auch die Algorithmen und das Konzept seinen Feinschliff erhalten soll.
car-it.com >>

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PEOPLE

07. Sep 2017

Robert Henrich


robert-henrich„In den kommenden Monaten wollen wir vor allem lernen und Erfahrungen im Realbetrieb sammeln. Wir wollen mögliche Fehler erkennen, sie beheben und unseren Ridepooling-Service so marktreif entwickeln. Unsere Kunden helfen uns dabei.“

Robert Henrich, COO von MOIA, kündigt einen Ridepooling-Test für Hannover mit 20 VW-Shuttlebussen an und beschreibt so, wie der Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie Realität wird: Neue Produkte reifen beim Kunden. Das dürfte zu einer höheren Entwicklungsgeschwindigkeit führen, die ob der Startupkonkurrenz auch notwendig wird.
intellicar.de >>

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NEWS & MARKETS

07. Sep 2017

MOIA – Ridepooling-Test in Hannover angekündigt


MOIA, der Berliner Mobilitätsableger aus dem Hause Volkswagen, hat für kommenden Oktober einen mehrmonatigen Servicetest seines Ridepooling-Konzepts in Hannover angekündigt. Dort wird eine ausgewählte, geschlossene Kundengruppe das Konzept im Alltag nutzen und ausprobieren können. MOIA holt sich somit Hilfe beim potentiellen Kunden, der hilft, das Produkt besser zu machen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf einem Belastungstest der Soft- und Hardware. MOIA nennt das den „nächste konsequenten Schritt im Co-Creation-Prozess“. (mehr …)

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