NEWS & MARKETS

23. Nov 2017

Daimler verlagert Forschungscampus nach Stuttgart


Der Autokonzern will seinen Ulmer Forschungsstandort bis 2018 schließen und einen Großteil der Mitarbeiter auf die Stuttgarter Standorte verteilen. Eine Begründung gab die Konzernspitze bislang noch nicht und so zeigte sich die Gewerkschaft deutlich verärgert über die kurzfristige Ankündigung.
swp.de >>

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NEWS & MARKETS

23. Nov 2017

Bedienungsanleitung vermehrt digital


Autobauer wie BMW und Daimler liefern ihre neuen Modelle oft nur noch mit einer Kurzanleitung aus und verweisen für weitere Fragen auf die komplette Beschreibung im Bordcomputer oder Online-Portal. Allerdings fordern sie dafür auch private Informationen zum Fahrer, bevor es den Zugang gibt.
zeit.de >>

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TESTS & SCIENCE

23. Nov 2017

Auf Testfahrt im autonomen Smart


Mit dem EQ hat Daimler eine modern gestylte Modellstudie eines Smarts für den künftigen Verkehr entwickelt und bereits vorgestellt. Aufgerüstet mit entsprechender Sensorik, Rechnerkapazität und mehr, rollt der Kleinstwagen ohne Lenkrad und Pedale durch den Verkehr. FAZ-Redakteur Jürgen Zöllter hat bereits eine Testrunde in Tokio gedreht und zeigt sich – bis auf kleine Macken – überzeugt.
faz.net >>

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SERVICE

23. Nov 2017

Lesetipp – Autokonzerne, kopiert Apple und Facebook!


Auch wenn VW, BMW und Daimler im automobilen Digitalsektor international bisher nicht den Ton angeben, sind sie noch lange nicht vollkommen abgehängt, das meint Internet-Unternehmer und Autospezialist Patrick Setzer. Dennoch müssten die deutschen Konzerne nun mutig in Datendienste investieren und Firmenkonzepte von Apple oder Facebook kopieren.
manager-magazin.de >>

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Interview

16. Nov 2017

Hack The Road Jack – Der Podcast von intellicar.de


Staffel 2, Folge 6: what3words – oder wie man die Welt in 57 Milliarden Quadrate aufteilt

Giles Rhys Jones ist der Chief Marketing Officer des Londoner Startups what3words. Das junge Unternehmen hat die Welt in 57 Milliarden 3×3 Meter große Quadrate aufgeteilt. Jedes einzelne Quadrat wird mit seinen geographischen Koordinaten einer eindeutigen Drei-Wörter-Adresse zugeordnet. So entsteht die Option für sehr genaue Navigationssysteme via GPS – in der Stadt und auf dem Land.

Die Idee hat der Deutschen Bahn so gut gefallen, dass sie über ihren Startup-Fonds direkt mit einer Beteiligung zuschlug. Auch Daimler gefiel das Konzept und so gab der Konzern auf der diesjährigen IAA eine Partnerschaft mit what3words bekannt. Mercedes-Benz wird demnach sein Sprachnavigationssystem für 3-Wörter-Adressen präparieren und die Navigation mit what3words über die Betriebseinheit der zukünftig gebauten Autos möglich machen.

Auf eben dieser IAA in Frankfurt traf Jens Stoewhase den Marketer Giles Rhys Jones und staunte nicht schlecht, als der ihm nicht nur erklärte, wie das System funktioniert, sondern das man sich mit what3words in der Mongolei die Pizza sogar bis in die Steppe liefern lassen kann.

Ein kurzes englisches Interview am Rande der Automobilmesse.

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Hack The Road Jack – der Podcast von intellicar.de: Unsere Themen sind die neue Mobilität, autonomes Fahren, Connected Cars und Mobility-Startups. Inzwischen sind wir in der zweiten Staffel, die überwiegend auf der IAA 2017 entstand. Redaktion & Moderation: Jens Stoewhase

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NEWS & MARKETS

09. Nov 2017

Daimler kauft Digital-Dienstleister


Die Schwaben haben die Übernahme der Cinteo GmbH abgeschlossen und gleich das Unternehmen in Mercedes-Benz.io umbenannt. Der vormalige Partner Cinteo hat sich bislang schon mit Produkten und Services um den digitalen Auftritt des Herstellers gekümmert und soll künftig noch stärker die Kundenansprache sowie den Vertrieb auf digitalen Kanälen verbessern. Die Belegschaft soll dafür mittelfristig von 100 auf 300 Mitarbeiter anwachsen.
daimler.com >>

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SERVICE

09. Nov 2017

Download – Thesenpapier zur Steuerung autonomer Mobilität


Der Carsharer car2go hat im Rahmen der Websummit-Konferenz in Lissabon fünf Thesen vorgestellt, die für die optimale Steuerung künftiger autonomer Flotten kritisch sein sollen. Dabei sieht die Daimler-Tochter die Vorhersage der Nachfrage, eine Fahrtensteuerung über intelligente Technik und smarte Ladekonzepte als essentielle Voraussetzungen an.
presseportal.de >>, car2go.com >> (PDF)

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TESTS & SCIENCE

02. Nov 2017

Daimler auf zweiter Intelligent-World-Drive-Etappe


Im Rahmen der Aktion will der Autokonzern neue automatisierte Fahrsysteme öffentlichkeitswirksam in verschiedenen Teilen der Welt in der Praxis testen. Nachdem die umgerüstete S-Klasse zuerst in Deutschland eingesetzt wurde, ist sie nun in Shanghai mit seinen fahrbahnreichen Straßen, ungewohnten Regelungen und Schildern unterwegs.
daimler.com >>

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02. Nov 2017

Coder – die neuen HeldInnen?


Foto: fotolia.com / © REDPIXEL

„Wir haben hier eine No-Hero-Kultur“, im Mai 2017 erzählte mir Stefan Gotthardt, Ambassador des Digital:Lab Berlin der Volkswagen AG, im intellicar-Podcast von seiner Mission, gute und auch zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Volkswagen-Konzern zu finden. Gleichzeitig berichtete Gotthardt darüber, wie das Personal des Konzerns im Digital:Lab neuen Input im Bereich Softwareentwicklung bekommen soll.

Was man bereits vor einem halben Jahr heraushören konnte, bestätigte sich für mich, als ich mich in den letzten Wochen in der Branche umhörte. Meine These war steil und simpel: Der Job als Softwareentwickler wird zum Kernthema der Automobilbranche.

Digitalisierung bringt noch mehr neue Jobs

Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt beim Verband der Automobilindustrie (VDA), bestätigte den ersten Eindruck: „Die moderne Informationstechnologie im Auto spielt eine immer wichtigere Rolle. Künftig sind die Fahrzeuge online sowie mit ihrer Umgebung und anderen Autos vernetzt. Durch die Zunahme an intelligenten Fahrzeugen werden IT- und Software-Spezialisten sowie Informatiker und Elektronikingenieure in der Automobilindustrie zukünftig immer wichtiger, etwa bei der Integration von Fahrerassistenzsystemen ins Fahrzeug.“

Schaut man kurz in die großen Jobbörsen Monster, Stepstone und Indeed, so findet man gleich mehrere hundert bis weit über 1.000 Jobangebote für Softwareentwicklerinnen und -entwickler nur in der Automobilindustrie. Beim Querlesen ergibt sich ein breites Bild der anbietenden Unternehmen, so wie es auch VDA-Mann Damasky zeichnet: „Auch die Zulieferer suchen entsprechend qualifizierten Nachwuchs. Denn für sie ergeben sich vielseitige Chancen aus der Digitalisierung. Die Daten, die ein Auto generiert, entstehen in Steuergeräten der Zulieferer. Hier ist zukünftig vieles denkbar, was heute noch schwer vorstellbar ist.“

Startups & Zulieferer & OEMs buhlen um die gleichen Leute

Während der VDA die Draufsicht hat, sieht ein Gründer das aus seiner eigenen Perspektive. Lukas Weber ist einer der Gründer und gleichzeitig Chief Technology Officer (CTO) des Berliner Startups Vimcar. Das junge Unternehmen wächst und gedeiht in der Hauptstadt. Weber sucht aktuell Python-Backend-Entwicker: „Oder ganz einfach erfahrene Entwickler, die auch Python machen. Wir hosten bei Amazon Web Services (AWS), wer sich also mit den AWS Building Blocks auskennt, der ist auch sehr willkommen. Im Bereich UI/UX Design und Entwicklung suchen wir ebenfalls Entwickler, die mit viel Liebe zum Detail richtig gute javascript-react.js basierte User Interfaces umsetzen können und wollen.“

Vimcar entwickelt und betreibt u.a. einen Service für digitale Fahrtenbücher. Etwa ein gutes Drittel der Company sind reine Entwickler und/oder ‚Devops‘. Nimmt man die Kolleginnen und Kollegen aus dem Product Development und Product Management noch dazu, ist das tatsächlich bereits gut die Hälfte der Belegschaft.

Während Vimcar als erfolgreich finanziertes Startup direkt mit einem Softwareprodukt in den Mobilitätsmarkt eingestiegen ist und Entwicklerinnen und Entwickler sucht, zeigt eine Anfrage bei der Pressestelle der Daimler AG ebenfalls kein anderes Bild. „Bei Daimler suchen wir weltweit Expertinnen und Experten für Künstliche Intelligenz. Bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft mit Themen wie autonomes Fahren, Elektro, Vernetzung, Car-Sharing werden noch mehr unserer Ingenieure künftig an diesen Themen und an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Fachgebieten und Projekten arbeiten. Das fordert sowohl fachliches Know-how und Flexibilität als auch interdisziplinäres Denken und Handeln“, fasst Benjamin Oberkersch zusammen. Er ist Pressesprecher für die Themen Connected Car, Infotainment und IT bei dem Stuttgarter Konzern. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Autobauer inzwischen noch viel weiter denkt. Oberkersch unterstreicht das: „Wichtige Disziplinen sind neben Künstlicher Intelligenz auch Software-Entwicklung, Virtual Reality oder Kybernetik.“

Wo geht es hin?

Doch was erwartet man von den neuen Mobility-Arbeiterinnen und Arbeitern? Worauf lässt man sich ein, wenn man beispielsweise in einem Startup der Branche arbeiten will? „Vimcar bietet, wie viele Startups, großartige Gestaltungsmöglichkeiten für Coder, die sie sich selber und ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen können. Der große Gestaltungsspielraum geht aber auch einher mit einem hohen Mass an Eigenverantwortung, das wir im Gegenzug dafür erwarten und einfordern. Das ist nicht immer unbedingt jedermanns Sache“, weiß Lukas Weber.

Der Vimcar-Gründer zeigt auch einen Bereich auf, in dem sein Management-Tool für Dienstfahrzeuge ebenfalls stark auf Developer setzt: „Technical pre Sales ist schon ein Bereich in dem wir auch Coder einsetzen. Das ist: Lösungsentwürfe zusammen mit Kunden erarbeiten, die eine wie auch immer geartete Integration mit den Vimcar Services anstreben.“ Hieß es früher Customizing für Kunden, braucht es heute also auch schon Anpassungen für Kunden im Bereich der digitalen Dienstleistungen.

Während überall im Land Gründerinnen und Gründer vorwiegend auf digitale Geschäftsmodelle setzen und damit auch OEMs und Zulieferern Konkurrenz machen, wollen Autobauer zu Mobilitätsdienstleistern werden oder steigen Zulieferer ins Endkundengeschäft mit Mobilitätsservices ein, wie Bosch mit seinem Rollersharing (Coup) in Berlin und Paris. Allen gemeinsam ist die Suche nach Personal, daß neue Software-Skills mitbringen muss. VDA-Geschäftsführer Damasky sieht einen wichtigen Pacemaker dafür in der Ausbildung: „Hier werden sicherlich auch Lehranstalten und Universitäten reagieren müssen, um die Disziplinen des Ingenieurwesens und der Informatik künftig mehr miteinander zu verschmelzen.“

Autor: Jens Stoewhase

berlin-partnerDieser Artikel erscheint mit freundlicher Unterstützung von Berlin Partner. Haben Sie Fragen zur Ansiedlung Ihrer Aktivitäten am innovativen Wirtschaftsstandort Berlin, dann wenden Sie sich gern an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum Erfolg zu führen.

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STARTUP MONITOR

24. Okt 2017

Fachkonferenz AutoDigital mit u.a. Ola Källenius


17-10_wkkonferenz_300x150_4Fachkonferenz AutoDigital mit u.a. Ola Källenius, Vorstandsmitglied 
der Daimler AG, Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Vorsitzender der Ethik-Kommission 
zum automatisierten Fahren sowie Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer des VDA
auf dem Podium! Freuen Sie sich auf eine spannende Konferenz. Abonnenten des 
intellicar-Newsletters erhalten unter ADINT2017 25% Rabatt auf den Ticketpreis. autodigital.wkkonferenz.de >>

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