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28.März 2017

Chris kommt – German Autolabs startet Crowdfunding


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Chris, so heißt der intelligente Sprachassistent fürs Auto, wenn es nach dem Berliner Startup German Autolabs geht. Das Design-Gerät soll die Smartphone-Nutzung für Autofahrer einfach, sicher und bequem machen. German Autolabs setzt bei Chris auf künstliche Intelligenz gepaart mit einem neuartigen Bedienkonzept über Sprache, Gesten und Farbdisplay. Für das Gerät, das ein digitaler Beifahrer sein soll, startet heute die Kickstarter-Kampagne. Frühe Vögel können dort als Early Birds das kleine Gerät zu einem Vorzugspreis bestellen, im Dezmeber 2017 soll die Auslieferung beginnen.

Der Griff zum Smartphone während der Fahrt ist eigentlich verboten und doch ist er noch viel zu üblich. Eine in März 2017 veröffentlichte Bitkom-Studie zeigt, das allein in Deutschland Kurznachrichten am Steuer gelesen und von jedem Dritten sogar SMS getippt werden. Das Berliner Startup German Autolabs will mit dem seinem digitalen Beifahrer namens Chris die Lösung dieses Alltagsproblems bieten. Dafür entwickelte man ein Gerät speziell für Autofahrerinnen und Autofahrer. Chris soll über eine intelligente Spracherkennung sowie Gestensteuerung den Zugriff aufs Smartphone auch während der Fahrt einfach und bequem ermöglichen.

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German Autolabs denkt dabei groß: Chris lässt sich nach eigenen Angaben in jedes Fahrzeug integrieren – unabhängig von Baujahr und Modell.  Gleichzeitig hat man sowohl Pendler als auch Gelegenheitsfahrer im Visier. Chris sei „als vielseitiger Assistent für jeden konzipiert, der am Steuer weiter mit seinem digitalen Leben verbunden sein will“, heißt es in der Pressemitteilung zum Start der Kickstarter-Kampagne. Die Künstliche Intelligenz von Chris wurde demnach speziell für den Gebrauch im Auto entwickelt. Das kleine Geräte für die Frontscheibe soll mit dem Fahrer wie ein echter Beifahrer kommunizieren und ihn aktiv beispielsweise über Nachrichten, E-Mails oder Verkehrsinformationen informieren. Die User hingegen kommunizieren mit Chris über Sprache und Gesten, ein Blick auf das Display ist nicht permanent notwendig und wenn doch, dann soll er jederzeit schnelle Orientierung bieten.

Das Gerät selbst soll man einfach installieren können. Das Smartphone wird einmalig per Bluetooth gekoppelt, die Verbindung zum Audiosystem im Auto ist über Bluetooth und alternativ UKW (für ältere Fahrzeuge) möglich. Über eine kostenlose Smartphone App (sowohl für iOS als auch Android erhältlich) verbindet sich Chris mit den unterstützten Apps auf dem Smartphone. Nach der Ersteinrichtung soll Chris bei jeder Fahrt sofort zur Verfügung stehen.

Neben einer einfachen Installation dürfte der Funktionsumfang wichtig sein: Chris kommt in der aktuellen Version auf Kickstarter mit einem Funktionsumfang, der insbesondere in älteren Fahrzeugen bisher fehlt: Messaging (WhatsApp, FB Messenger, E-Mail, SMS), Telefonie (Anrufe tätigen & annehmen, Zugriff auf Adressbuch + letzte Anrufe über Sprache steuerbar), Musik (Spotify, Apple Music, Google Music und lokal gespeicherte Musikdateien sowie FM Radio) und Navigation (Turn-by-Turn-Navigation, Verkehrs-Updates sowie Orte von Interesse in Echtzeit).

Ein wichtiges Verkaufsargument sind vermutlich auch die automatischen, regelmäßigen und kostenlosen Updates. Denn bei den meisten fest verbauten Infotainment-Systemen ist dieser Service bisher nicht kostenlos und auch nicht ohne viel Zutun der Autofahrer machbar. Die Integration weiterer Apps etwa für Messaging oder Musikdienste ist ebenfalls geplant. Zur Markteinführung versteht und spricht Chris sowohl Deutsch als auch Englisch. German Autolabs will das Sprachangebot kontinuierlich ausbauen.

Unterstützer der ersten Stunde erhalten Chris  zum „Super-Early-Bird-Vorzugspreis von 159 Euro“. Der spätere Preis im Handel wird bei circa 299 Euro liegen, lässt German Autolabs wissen.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der German Auto Labs GAL GmbH.