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06.März 2018

Bosch und Berlin. Passt gut.


Internet of things , iot , smart home , smart city and network connect concept. Human hand holding white phone and iot icon with city sunset view and earth furnished by NASA. background and wifi icons

Berlin und Bosch, das passt wirklich gut. So ließ Robert Bosch selbst bereits 1916 das Haus erbauen, in dem heute die Berliner Repräsentanz der Robert Bosch GmbH ihren Sitz hat. Über 100 Jahre später wird in der Charlottenburger Bismarckstraße 71 jedoch nicht nur repräsentiert. Das stattliche Haus beherbergt verschiedene Firmen des Konzerns bzw. deren Berliner Ableger.

Apropos Ableger: Bosch hat zu Beginn des Jahres 2018 gleich drei interessante neue Ideen für die Hauptstadt aus dem Hut gezaubert. So eröffnete man im Januar den IoT-Campus im Quartier Ullsteinhaus in Tempelhof. Im Februar fand wieder die Bosch-eigene Konferenz und Hausmesse „Bosch ConnectedWorld“ statt. Und dort wurde dann auch noch der neue Geschäftsbereich „Connected Mobility Solutions“ vorgestellt.

Im Beisein von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller eröffnete Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner den neuen Bosch IoT-Campus am Tempelhofer Hafen. Der Konzern sieht Berlin als Hotspot vieler wichtiger Akteure: Software- und Hardwareanbieter, Technologiepartner und Start-ups arbeiten hier an Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT). „Berlin ist die IoT-Stadt Nummer eins in Deutschland. Es war daher klar, dass wir unseren Campus hier ansiedeln“, sagte Denner gegenüber dem Tagesspiegel. „Mit unserem neuen Domizil bauen wir Brücken zwischen unseren eigenen und weiteren IoT-Experten der Kreativ- und Digitalszene Berlins.“ .Müller sieht in der Eröffnung einen weiteren, wichtigen „Baustein für Berlin als digitale Hauptstadt“.

Im Februar trumpfte Bosch dann mit seiner Hausmesse und Konferenz „Bosch ConnectedWorld 2018“ auf. Der IoT-Branchentreff fand bereits zum fünften Mal in Berlin statt. Der Techkonzern bespielte für diese Veranstaltung die „STATION Berlin“ am Gleisdreieck. Das ist das Gelände, auf dem seit mehreren Jahren auch die sehr erfolgreiche Digitalkonferenz re:publica stattfindet. Bei Bosch kamen gleich mal 4.000 Teilnehmer auf den 10.000 Quadratmetern zusammen. Mit 140 Rednern war die Liste der Sprecher lang und auch sehr prominent: Neben Bosch-Chef Denner, sprachen auch Dr. Dieter Zetsche (CEO Daimler), Dr. Frank Appel (CEO Deutsche Post DHL) und Johann Jungwirth (CDO Volkswagen). Das Thema Coden stand ebenfalls hoch im Kurs: Bei gleich mehreren Hackathons entwickelten etwa 700 Developer, Startup-Mitarbeiter und Designer neue Ideen für vernetzte Mobilitätslösungen, automatisiertes Fahren, Industrie und Logistik 4.0 sowie vernetztes Leben. Damit ist die „Bosch ConnectedWorld“ in Berlin eines der weltweit größten internationalen Treffen zum Internet der Dinge.

Auf der Konferenz verkündete Dr. Denner, der Vorstandsvorsitzender und zugleich Technikvorstand ist, die Neugründung des Geschäftsbereichs Connected Mobility Solutions. In der neuen Unit mit Standorten in Stuttgart, Hildesheim und Berlin entwickeln und vertreiben mehr als 600 Mitarbeiter künftig digitale Mobilitätsdienstleistungen. Dazu gehören Sharing-Angebote wie das elektrische Roller-Sharing, das unter der Marke „Coup“ firmiert, aber auch Mitfahrservices und auf Vernetzung basierende Service-Angebote für Autofahrer. „Das vernetzte Fahren ist für Bosch ein Wachstumsfeld. Bosch strebt mit seinen Lösungen ein deutlich zweistelliges Wachstum an“, sagte Denner und dürfte damit auch den Berliner Standort gemeint haben.

Die Voraussetzungen für ein weiter gedeihliches Verhältnis von Bosch zu Berlin sind also vielversprechend. Mit dem Roller-Sharing Coup ging der Konzern von Berlin aus bereits nach Paris und in Kürze wird auch Madrid folgen.

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